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10er Regeln

Handliche 10er Regel als DIN A 4 Karte für die tägliche Praxis     

Die 10er Regeln und Tipps bieten Ihnen als Arzt die wichtigsten Informationen zu verschiedenen Themen der Diagnostik und Therapie von Schmerz-Patienten pointiert und verständlich auf je einer Karten zusammengefasst. Die Inhalte wurden von einem multidisziplinären Team erarbeitet. Die meisten Themen werden in unseren Hands-on-Workshops der PAIN-Compact-Veranstaltungen vorgestellt und auch besprochen. Passend zu den Untersuchungstechniken bieten wir Ihnen Filme, die diese noch im Detail erklären. Diese können Sie ebenfalls downloaden. Die 10er Reihe gibt es als zellophanierte DIN A4 Karten. Alle Karten kann man aber auch auf unserer Website www.change-pain.ch als PDF-Version downloaden. Besonders die rot markierten Themen können Sie auch ausgedruckt Ihren Patienten mitgeben. Inhaltlich sind sie Bestandteil von Schmerzbewältigungsstrategien von chronischen Schmerzpatienten. Die 10er Reihe wird sukzessive inhaltlich erweitert.

Beispiele für 10er Regeln:

  • 10 wichtigsten neuro-orthopädischen Untersuchungen
  • 10 wichtigste neurologische Untersuchungstechniken für das periphere Nervensystem
  • 10 medikamentöse Leitsätze zur Schmerztherapie
  • 10 Regeln zur medikamentösen Schmerztherapie des geriatrischen Patienten
  • 10 Empfehlungen zur Umsetzung von multimodalen Therapieelementen in der Hausarztpraxis
  • 10 Regeln für eine gute Kommunikation mit den Patienten ?

Bei Interesse können Sie alle 10er Regeln als

PDF-Version downloaden

Bei Interesse können Sie alle 10er Regeln als PDF-Version downloaden (Shop/Downloads). Sollte auch die begleitende Fortbildung von Interesse sein, informieren Sie sich unkompliziert unter der Rubrik „Präsenz Fortbildungen“ auf dieser Website link

 

Patienten Atlas

Basisaufklärung zu allen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen

  Patientenatlas Schmerz - Basisaufklärung zu pathophysiologischen Mechanismen und diagnostischen und therapeutischen Massnahmen                   

Der Patientenatlas Schmerz wurde massgeb­lich von Frau Dr. Dorothea von der Laage (Universitätsklinikum Aachen) mit einem multidisziplinären Team erstellt und berücksichtigt den mul­tifaktoriellen Charakter von chro­nischen Schmerzen sowie den damit verbundenen multimodalen thera­peutischen Ansatz bei verschiedenen Schmerzentitäten.

Die Inhalte wurden zusätzlich von mehreren Patientengruppen auf Lai­en-Verständnis der Darstellungen und der Erklärungen geprüft. Dieser Atlas umfasst die häufigsten Schmerzindi­kationen, deren Behandlung sowie zusätzliche Informationen zur Schmer­zentstehung, Schmerzverarbeitung und deren Einflussfaktoren. Neben wichtigen psychologischen Aspekten wird auch auf vorbeugende und be­gleitend aktivierende Massnahmen eingegangen.

Der Patientenatlas soll das Ge­spräch zwischen Arzt und Patient durch leicht verständliche Darstellun­gen und Erläuterungen unterstützen. Er wurde in einer Arzt- und Patientenversion aufgelegt. Für die Druckversion wenden Sie sich bitte an die Grünenthal Mitarbeiter.

Eine „Basisaufklärung“ ermöglicht ein besseres Schmerz-Verständnis, eine höhere Therapie-Akzeptanz des Patienten und unterstützt eine gute Arzt-Patienten-Kommunikation, die unverzichtbar für eine effektive Behandlung von Schmerzen ist. Gerade bei Patienten mit chronifizierten Schmerzen ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit die Grundlage für eine langfristige, manchmal lebenslange Therapie, die einem gemeinsam erstellten individuellen Therapieplan folgt.

PDF-Version downloaden (Shop/Downloads)

 

Effiziente Kommunikation

Grund für eine ineffiziente Schmerztherapie ist häufig eine unzureichende Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Dies kann am mangelnden Artikulationsvermögen des Patienten liegen - es fällt ihm schwer, den Schmerz exakt zu lokalisieren sowie die Schmerzausprägung, den Charakter und vor allem die Intensität genau zu beschreiben. Ein weiterer Grund ist aber auch, dass Ärzte unzureichend auf die Problematik vorbereitet sind, mit denen Patienten sie konfrontieren.

Da Schmerz und auch die Schmerzlinderung sehr individuelle Erfahrungen sind, kann eine Schmerztherapie aber nur effizient sein, wenn sie auf jeden Patienten persönlich abgestimmt ist. Um die Schmerzintensität richtig beurteilen und Therapieziele festlegen zu können, ist das gleiche Verständnis zwischen Arzt und Patient wichtig. Ein hilfreiches Instrument hierfür ist die von der CHANGE PAIN®-Initiative entwickelte Schmerzskala.

Aber nicht nur zwischen Arzt und Patient kann eine mangelnde Kommunikation eine effiziente Schmerztherapie verhindern. Auch in der fachübergreifenden Kommunikation zwischen Ärzten können Informationsverluste bei paralleler Behandlung eines Patienten auftreten.

CHANGE  PAIN® möchte die Kommunikation mit Patienten und unter Kollegen durch Information und innovative Servicematerialen unterstützen, damit Schmerzpatienten effizienter behandelt werden können.

Kommunikation mit Patienten1

Die Schmerzwahrnehmung und die Erfahrung der Schmerzlinderung sind sehr individuelle Empfindungen eines Patienten. Wie intensiv ein Schmerz ist, wie stark er die Lebensqualität einschränkt und wie viel Schmerz ein Patient tolerieren könnte, kann ein Arzt nur herausfinden, wenn er den Patienten danach fragt. Oft scheitert eine Schmerztherapie aber genau daran, dass die Kommunikation zwischen Arzt und Patient nicht ausreichend ist.

Ein Grund dafür kann sein, dass Patienten Schwierigkeiten haben, ihr Problem genau zu beschreiben. Meist können sie zwar den Schmerz lokalisieren sowie seine Frequenz beschreiben, die Schmerzintensität zu bestimmen fällt aber vielen schwer. Standardisierte Hilfsmittel zur Einschätzung der Intensität werden - vor allem im klinischen Bereich - nur selten eingesetzt.

Häufig stellen Arzt und Patient ganz unterschiedliche Erwartungen an die Schmerztherapie. 30 Prozent Reduktion sind in der Schmerztherapie schon ein Erfolg. Der erforderliche Grad der Schmerzlinderung, um die Lebensqualität grundsätzlich zu verbessern, kann bei jedem Patienten jedoch ganz anders sein. Die unterschiedlichen Ziele eines jeden Patienten müssen also für eine effiziente Schmerzbehandlung eindeutig identifiziert werden.

Ein weiteres Problem in der Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist auch, dass häufig nicht das gleiche Verständnis zwischen Arzt und Patient herrscht, besonders über die Belastung im Alltag. Nur der Patient kann das Ausmass der Schmerzen und die Wirkung auf seine physischen und psychischen Funktionen und seine Lebensqualität in vollem Umfang wahrnehmen. Auch hierbei ist also eine effiziente Kommunikation wichtig für eine ausreichende Behandlung des Schmerzes.

Ein wichtiges Ziel der CHANGE PAIN®-Initiative ist es, eine verbesserte Kommunikation zwischen Arzt und Patient zu erreichen. Wir bieten dazu innovative Servicematerialien wie einen Schmerz-Diagnosebogen , einen Patienten-Schmerz-Edukationskit und die CHANGE PAIN®-Skala , die nicht nur hilft, die aktuelle Schmerzintensität zu beurteilen, sondern auch ermöglicht, Behandlungsziele festzulegen.

Referenz:
1 Müller-Schwefe G. Eine effiziente Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist für eine erfolgreiche Behandlung entscheidend.

 

Patienten-Edukationskit

 

Chronische Schmerzen sind eine grosse Herausforderung in der ärztlichen Praxis. Abklärung und Behandlung verlangen viel Geduld und Einfühlungsvermögen ab. Der zeitliche Aufwand und die emotionale Belastung können beträchtlich sein. Und dennoch ist das Thema oft mit viel Frustration verbunden – auf beiden Seiten.

Information und Aufklärung sind Schlüsselelemente für ein vertrauensvolles Arzt- Patienten-Verhältnis. Mit dem vertieften Verständnis für die Schmerzentstehung und für die bio-psycho-sozialen Auswirkungen chronischer Schmerzen kann dem Patienten eine neue Chance für eine erfolgreiche Schmerzbewältigung geboten werden. Die offene Kommunikation soll auch eine realistische Erwartungshaltung des Patienten an Ihre therapeutischen Möglichkeiten fördern und ihn zu einem aktiven, eigenverantwortlichen Umgang mit seinen Schmerzen ermutigen.

Grünenthal möchte Sie bei der Information und Aufklärung von Patienten mit chronischen Schmerzen unterstützen und, Ihnen mit dieser «CHANGE PAIN BOX» ein praxistaugliches Hilfsmittel zur Patienten-Edukation an die Hand zu geben.


Die «CHANGE PAIN BOX» bietet Ihnen:
 

  • Das Zeigebuch «Schmerz verstehen, Schmerz bewältigen» Es soll Ihr Praxisgespräch zur Patienten-Edukation visuell unterstützen
     
  • Die Broschüre «Schmerz verstehen, Schmerz bewältigen» Zur Abgabe: Damit Ihr Patient das Praxisgespräch zu Hause in Ruhe vertiefen kann
     
  • Die Broschüre «Der Schmerz-Werkzeugkoffer» Zur Abgabe: Ein Ratgeber mit Tipps und Tricks zum Umgang mit chronischen Schmerzen

 

 

 

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